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2021-04-29
Sebastian Klöckner

CISPA-Inkubator beteiligt sich an Booster

 ​​​Neues Förderprogramm für Cybersicherheits-Gründer:innen

Ein neues Accelerator-Programm mit dem Namen Booster fördert ab sofort Cybersicherheits-Startups und unterstützt bei Gründungen. Mit dabei ist auch der CISPA-Inkubator. 

Das neue Förderprogramm Booster hat der Gründungsinkubator StartUpSecure, der am Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE in Darmstadt angesiedelt ist, ins Leben gerufen. An diesem Accelerator-Programm können Gründungsvorhaben aus den vier beteiligten Inkubatoren teilnehmen. Das sind neben dem CISPA in Saarbrücken, eben das Darmstädter StartUpSecure ATHENE sowie aus den beiden anderen Partner-Inkubatoren Cube5 in Bochum und StartUpSecure KASTEL in Karlsruhe. Die ersten sechs Gründungsvorhaben konnten sich bereits für Booster qualifizieren und durchlaufen ab Anfang Mai ein zweimonatiges gezieltes Trainingsprogramm und ein begleitendes Mentoring durch Expert:innen aus Wirtschaft und Forschung. Dazu gehört auch das CISPA-Team Bitahoy, das sich mit seinem Produkt für Haushalte, dem Bitahoy Watchdog, mit der Smarthome-Cybersecurity beschäftigt. 

Ein Accelerator ist ein intensives Programm zur Förderung von Unternehmensgründungen. Die Entwicklung der Startups soll durch gezielte Trainings und dem Austausch mit Expert:innen beschleunigt werden. So hat es sich auch Booster zum Ziel gesetzt, Gründungsvorhaben im Bereich Cybersecurity in einer frühen Phase an die Hand zu nehmen und zu vernetzen. 

Zur Auftaktveranstaltung von Booster am 4. Mai wird Dror Liwer, Gründer von coro.net aus der Cybersecurity-Gründernation Israel, eine Keynote halten. Anschließend durchlaufen die Teams Trainings-Einheiten zu gründungsrelevanten Themen wie Teambuilding, Geschäftsmodellentwicklung, Marketing, Finanzplanung, Vertrieb, Internationalisierung, Recht und Pitchen. Begleitet werden diese Module mit einem individuellen Mentoring. Zum Abschluss des Programms nach zwei Monaten pitchen die sechs Teams ihre Geschäftsidee vor einer Jury mit Vertreter:innen des Fraunhofer SIT, der TU Darmstadt, der Deutschen Lufthansa AG, GEA Group, und Xariva Ventures UG.