Giannis Antetokounmpo ist griechischer Basketballspieler. Er wuchs unter schwierigen Bedingungen auf, verkaufte als Kind mit seinen Brüdern Kleinigkeiten auf der Straße und träumte von einer Karriere im Profisport. Jahre später gewann er mit den Milwaukee Bucks die NBA-Meisterschaft und wurde zweimal zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt.
Doch Erfolg ist fragil. Im Jahr 2023 endet die Saison für sein Team im Halbfinale der Playoffs. Kurz nach der Niederlage steht Antetokounmpo vor der Presse. Ein Journalist fragt ihn, ob er die Saison als Misserfolg empfinde. Seine Antwort ist ruhig, fast nachdenklich. Erfolg, sagt er, sei nicht jedes Jahr ein Titel. Erfolg bedeute, zu arbeiten, zu lernen, Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst, für andere, für die eigene Zukunft. Nicht jeder Schritt führe zum Ziel, aber jeder Schritt gehöre dazu.
Genau diese Haltung prägt auch den Technologietransfer am CISPA.
Aus Forschungsergebnissen wird nicht über Nacht ein Produkt. Ideen müssen reifen. Entscheidungen sind nicht immer einfach. Dranbleiben ist umso wichtiger.
Am CISPA gehen Farah Elshenawy und Nazlıgül Keske diesen Weg. Die beiden Informatikerinnen haben mit GuardSphere ein Produkt entwickelt, das sich einem oft übersehenen, aber kritischen Bereich widmet: der Sicherheit von industriellen und medizinischen Systemen, von Maschinen, Industrierobotern, Stromnetzen bis zu Verkehrsinfrastruktur. GuardSphere simuliert gezielte Cyberangriffe, um Schwachstellen sichtbar zu machen, bevor sie realen Schaden anrichten können.
Das ist mehr als ein technisches Projekt. Es ist ein Beitrag zur Sicherheit unserer Wirtschaft und Gesellschaft.
In unserer Serie zu GuardSphere erzählen wir diesen Weg: von der ersten Idee, über Wendepunkte bis zu den Menschen im Technologietransfer, die im Hintergrund unterstützen. Es geht um Gründung als Weg. Es geht um Wirkung, die entsteht, lange bevor Meilensteine erreicht sind.
Lesen Sie in Teil 2 der Serie zu GuardSphere: Wie Technologietransfer den Weg von der Idee zur Wirkung begleitet.