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2025-11-19
David Baus

Hack the Stack – Drei Tage Innovation, Cybersicherheit & Startup-Spirit

Vom 14. bis 16. November 2025 verwandelte sich die Halle4 in Saarbrücken (parallel zu virtuellen Zoom-Räumen) in einen Ort der digitalen Kollaboration: Der hybride Hackathon „Hack the Stack“, brachte Forschende, Entwickler:innen, Studierende und Cybersicherheits-Expert:innen zusammen – alle mit einem gemeinsamen Ziel: die Zukunft der Informationssicherheit aktiv mitzugestalten.

Gelebte Forschung trifft Industrie

Der Hackathon vier praxisnahe Challenges, die genau dort ansetzen, wo Theorie auf die Bedürfnisse der Praxis trifft. Die Teilnehmenden arbeiteten mit realen Daten, entwickelten Prototypen und präsentierten Lösungen, die nicht nur technisch brillant sind, sondern auch echtes Potenzial für den Einsatz in Unternehmen haben.

Vier Herausforderungen – ein Ziel

Die thematischen Schwerpunkte beim Hack the Stack waren bewusst ambitioniert gewählt:

  • KI gegen versteckte Angriffe – Ein System, das koordinierte Cyber-Bedrohungen in umfangreichen Log-Daten erkennt.
  • Sichere Schlüsselverwaltung (BYOK) für Kubernetes – Ein Framework, das starke Kryptographie, Compliance und Isolation vereint.
  • Privacy-preserving Dokumentenklassifikation – KI-Modelle, die mit föderiertem Lernen sensible Dokumente schützen und gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse liefern.
  • Adaptives Zugriffskontrollsystem in Echtzeit – Ein System, das sich dynamisch an das Verhalten in Enterprise-Umgebungen anpasst und kontinuierlich dazulernt.

Diese Aufgaben waren keine theoretischen Spielereien, sondern echte Use Cases – konzipiert von Expert:innen aus Forschung und Industrie, begleitet von Mentoren aus CISPA und DocuWare.

Aus Forschung wird Wirkung

Während der drei Tage arbeiteten die Teams intensiv: Sie analysierten massive Datenmengen, entwarfen KI-Modelle, implementierten kryptographische Protokolle und entwickelten adaptive Zugriffssysteme. Dabei zeigte sich, dass Innovation vor allem dort entsteht, wo interdisziplinäres Know-how auf kreative Köpfe trifft.
Der emotionale Kern des Hackathons war die Energie in der Halle4 und auf den Zoom-Bildschirmen gleichermaßen. Ideen wurden spontan ausgetauscht, Hypothesen direkt in Code umgesetzt, und im Minutentakt entstanden neue Lösungsansätze. Die Verbindung von wissenschaftlichem Tiefgang und pragmatischer Anwendung war spürbar – und inspirierend.

Mehr als ein Event

Neben dem technischen Wettbewerb bot Hack the Stack auch eine Plattform für zukünftige Startup-Projekte. Die vielversprechendsten Teams erhalten die Möglichkeit, ihre Ideen weiterzuentwickeln – mit Unterstützung durch DocuWare, Mentoren des CISPA und potenziellen Finanzierungskanälen. So könnte aus einem Hackathon-Prototyp ein marktreifes Produkt werden – und vielleicht sogar ein neues Unternehmen.
Hack the Stack hat hat vor allem eins gezeigt: Innovationskraft, Startup-Spirit und wissenschaftliche Exzellenz lassen sich in einem Event bündeln – und können gemeinsam Großes bewirken.